Projekte

In order to keep abreast of the latest devel­op­ments in our core com­pet­en­cies, we par­ti­cip­ate act­ively in pro­jects with vari­ous renowned uni­ver­sit­ies.

MoVE

Mod­u­lar Val­id­a­tion Envir­on­ment for Med­ic­al Device Net­works

More (ger­man only)..

PriMed

Work­flow optim­iz­a­tion by integ­rated med­ic­al devices in the OR and clin­ic

More (ger­man only)

Steri­Rob

The pro­cessing and deploy­ment of sterile sur­gic­al instru­ments is of crit­ic­al import­ance for the feas­ib­il­ity and secur­ity of sur­gic­al oper­a­tions

More (ger­man only)

ZiMT

Zer­ti­fi­able integ­rated med­ic­al tech­no­logy and IT-sys­tems based on open stand­ards in the oper­at­ing room and hos­pit­al

More (ger­man only)..

SEBARES

Self­bal­an­cing mechat­ron­ic­al res­cue assist­ance

More (ger­man only)..

OntoMedRisk

Cross-pro­cess risk detec­tion in the hos­pit­al

More (ger­man only)..

PriMed — Prozessop­ti­mier­ung durch integ­rierte Med­iz­in­produkte in Oper­a­tionssälen und Klinik­en

EFRE.NRW

Motiv­a­tion

Im Rah­men des PriMed-Pro­jekts erfol­gt eine (Weiter-)Entwicklung von Konzepten zur offen­en Vernet­zung von Med­iz­in­produk­ten im OP-Saal und in der Klinik mit dem Ziel ein­er Verbesser­ung der peri­op­er­at­iven Abläufe. Auf Basis der Vor­arbeiten des OR.NET-Projekts soll ein flex­ibles, kon­tex­tad­apt­ives Prozess- und Behand­lungs­man­age­ment­sys­tem für die ver­schieden­en anäs­thesi­olo­gis­chen Arbeit­s­plätze entstehen.

Ziele und Vorge­hen:

  • Entwicklung von Konzepten zur Prozessop­ti­mier­ung im OP mit­tels integ­riert­er Med­iz­in­tech­nik
  • Aus­bau ein­er Anäs­thesie-Work­sta­tion sow­ie Anwendung des offen­en Kom­munika­tionsstand­ards SDC auf Basis der Ergeb­n­isse des OR.NET-Projekts
  • kon­text- und situ­ation­sad­apt­ive Darstel­lung von Inform­a­tion­en unter Ein­bez­iehung der peri­op­er­at­iven Stand­ard­abläufe, der unter­schied­lichen Behand­ler und Behand­lung­s­plätze
  • Integ­ra­tion von Entscheidung­sun­ter­stützungs­lo­giken
  • Anwendung von innov­at­iven Mensch-Maschine-Interak­tionsmög­lich­keiten

Koop­er­a­tion­spart­ner

  • SurgiTAIX AG
  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik der RWTH Aachen (med­iTEC)
  • Docs in Clouds GmbH
  • IT4process GmbH
  • Beger Design
  • Loc­al­ite GmbH
  • Klinik für Neurochirur­gie der Unik­linik RWTH Aachen
  • OP-Man­age­ment der Unik­linik RWTH Aachen

Gefördert von

Steri­Rob — Sensor­sys­tem zur Iden­ti­fika­tion und Hand­h­abung von steri­len chirur­gis­chen Instru­menten

Motiv­a­tion

Neue Robotergen­er­a­tion­en sol­len den Menschen mit ein­er Vielzahl von teil- oder vol­lauto­mat­ischen Dien­sten unter­stützen. Sol­che flex­iblen und mobi­len Ser­vice­ro­boter kooper­i­er­en mit Menschen oder agier­en sog­ar völ­lig selbst­ständig. Dafür ist es not­wendig, ihre Fähigkeiten hinsicht­lich Umge­bung­swahrnehmung, Daten­ver­arbei­tung und Bewe­gung deut­lich zu verbessern. Gleichzeit­ig müssen sie höch­ste Ans­prüche an Zuver­lässigkeit und Sich­er­heit erfül­len. Innov­at­ive Elektronik ermög­licht die nöti­gen Verbesser­ungen und dam­it ein angemessenes Ver­hal­ten des Roboters. Sol­che Innov­a­tion­en entlang der Ser­vice­ro­botik-Wertschöp­fung­s­kette stärken den Indus­triest­an­dort Deutsch­land und helfen, die steigende Nachfrage aus Gesell­schaft und Wirtschaft zu bedien­en.

Ziele und Vorge­hen

Ziel des Pro­jektes ist die Entwicklung von Ser­vice­ro­botern für den Ein­satz in der klin­is­chen Ster­il­gutver­sor­gung, d. h. für die Rein­i­gung, das Sortier­en und die Bereit­s­tel­lung von chirur­gis­chen Instru­menten. Dabei stehen tech­nis­che Lösun­gen auf Basis mik­roelektron­is­cher Systeme für das Gre­ifen der Instru­mente sow­ie das Be- und Entladen von Rein­i­gungs- und Ster­il­isa­tion­san­la­gen im Vorder­grund. In einem  Gre­ifer sol­len optische Sensoren und RFID-Tech­no­lo­gie (Engl. radio-fre­quency iden­ti­fic­a­tion)  kom­bin­iert wer­den, um ein­zel­ne Instru­mente zu lokalis­ier­en und iden­ti­fiz­ier­en. Die auto­mat­ische Unter­scheidung der Vielzahl der unter­schied­lichen chirur­gis­chen Instru­mente (mehr als 10.000 Typen) ist dabei eine beson­dere Heraus­for­der­ung für den Gre­if­prozess des Ser­vice­ro­boters.  

Innov­a­tion­en und Per­spekt­iven

Derzeit erfüllt die ver­füg­bare RFID-Tech­no­lo­gie nicht die Anfor­der­ungen an das Ster­il­gut­man­age­ment. Mit dem neuen, für die Ster­il­isa­tion geeigneten Sys­tem soll die voll­ständige Erfas­sung und Iden­ti­fiz­ier­ung aller med­iz­in­is­chen Instru­mente in chaot­ischer Anord­nung ermög­licht wer­den.

 

Das Pro­jekt wird gefördert vom Bundesmin­is­teri­um für Bildung und Forschung.

 

Mod­u­lar Val­id­a­tion Envir­on­ment for Med­ic­al Device Net­works (MoVE)

Pro­jekt­ziel

Die Integ­ra­tion und Vernet­zung von Med­izinger­äten ist in den let­zten Jahren ein unver­zicht­barer Best­andteil mod­ern­er Oper­a­tionssäle geworden. Derzeit ist der Markt geprägt von geschlossen­en Lösun­gen inter­na­tionaler Her­steller, sodass der Marktzugang für kleinere und mit­tlere Med­iz­in­tech­nik-Her­steller deut­lich begren­zt ist. Das Ziel des Pro­jektes ist dah­er die Entwicklung von Meth­oden, die das Zulas­sungs- und Zer­ti­fiz­ier­ungs­ver­fahren sow­ie das Risiko­man­age­ment offen vernet­zter Med­iz­in­produkte in integ­rier­ten OP-Umge­bun­gen unter­stützt und somit auch KMUs ein­en Zugang zum Markt ermög­lichen. Dazu wird eine Sim­u­la­tion­sumge­bung inklus­ive geeigneter Pro­tokolle, Test­szenari­en und Test­feld­er entwick­elt, die in der Lage ist, die Vernet­zung von Med­izinger­äten und Soft­warekom­pon­en­ten zu testen und hinsicht­lich ver­schieden­er Para­met­er zu val­idier­en.

Lösung­sweg

Für die Entwicklung der Test­platt­form müssen real­istische, Szenario-basierte Sim­u­la­tion­en ein­er OP-Kom­munika­tions­land­schaft sow­ie Emu­latoren für die Med­izinger­äte konzipiert wer­den. Basi­er­end auf stand­ard­is­ier­ten Ger­äte­bes­chreibun­gen entwick­eln Her­steller für ihr Ger­ät ein­en rein Soft­ware-basier­ten Emu­lat­or, um so die Produkte gegen die vir­tuelle Infrastruk­tur und die Ger­äte ander­er Her­steller in einem größer­en Ver­bund inner­halb ein­er Sim­u­la­tion­sumge­bung zu testen. Zudem soll im Pro­jekt die Entwicklung von Strategi­en zur Unter­stützung des Kon­form­itäts­be­w­er­tungs­ver­fahrens für vernet­zte offene Systeme auf Basis aktueller Stand­ards weit­er­entwick­elt wer­den. Dazu wer­den Leit­fäden für Konformitäts‑, Inter- und Intra­op­er­ab­il­ität­st­ests sow­ie für die mod­u­lare Risiko­ana­lyse entwick­elt, in dem die Risiko­pro­file aus Her­steller­sicht und aus Betreiber­sicht geprüft wer­den. In Koop­er­a­tion mit Prüf- und Zer­ti­fiz­ier­ungsin­sti­tuten sol­len so auto­mat­is­ierte Testver­fahren entwick­elt wer­den, um den Zulas­sung­s­prozess für offen vernet­zte Med­iz­in­produkte zu unter­stützen.

Rolle im Pro­jekt

Die SurgiTAIX AG wird ein Testzen­trum für die Indus­trie auf­bauen. In diesem soll es Her­stellern von Med­iz­in­tech­nikger­äten aus der Indus­trie ermög­licht wer­den, im Rah­men von Maß­nah­men zur Qual­itäts­sicher­ung und zur Erleichter­ung der Zulas­sung ihre Produkte in einem dre­istufi­gen Testver­fahren zu prüfen.

Das Cluster­man­age­ment im KMU NetC Pro­jekt übern­im­mt der OR.NET e.V.

 

Das Pro­jekt wird gefördert vom Bundesmin­is­teri­um für Bildung und Forschung.

Zer­ti­fiz­ierbare integ­rierte Med­iz­in­tech­nik und IT-Systeme auf Basis offen­er Stand­ards in Oper­a­tionssaal und Klinik (ZiMT)

Das Ziel der Ini­ti­at­ive ist es, im vor­wettbe­w­erb­lichen Bereich der med­iz­in­tech­nis­chen Forschung und Entwicklung grundle­gende Konzepte für die sichere dynamis­che Vernet­zung von Kom­pon­en­ten in OP-Saal und Klinik auf Basis eines offen­en Stand­ards zu erarbeiten, zu eval­u­ier­en und mit derzeit­i­gen nationalen und inter­na­tionalen Nor­mung­sakt­iv­itäten zu syn­chron­is­ier­en. Die Vernet­zung com­putergesteuert­er Med­izinger­äte im OP unterein­ander und die Interak­tion dieser Ger­äte mit med­iz­in­isch zugelassen­er Soft­ware ist eine beson­dere Heraus­for­der­ung an die Inform­a­tions- und Kom­munika­tion­swirtschaft im med­iz­in­is­chen App­lika­tion­sum­feld.

Spez­i­ell aus­gewählte NRW-Unterneh­men sol­len im Rah­men des Pro­jekts ein integ­riertes OP-Sys­tem inklus­ive zen­t­raler (chirur­gis­cher) Arbeitssta­tion entwick­eln, dessen Konzepte bereits im vorheri­gen BMBF Leucht­tur­mpro­jekt OR.NET in Teilen entwick­elt wur­den. Diese Konzepte sol­len nun erweit­ert und auf weit­ere Fachrich­tun­gen bzw. klin­is­che Part­ner über­tra­gen wer­den. Ziel ist dabei die Etablier­ung eines NRW-Net­zwerks zur nach­halti­gen Weit­er­entwicklung und Ver­ste­tigung der ver­wen­deten Tech­no­lo­gi­en und Stand­ards. Am Stan­dort Aachen sol­len pro­jek­trel­ev­ante (Produkt-)Entwicklungen erst­mals zum Auf­bau eines Referenz‑, Ausbildungs‑, Test- und Demo-Zen­trums führen.

Das Kon­sor­ti­um

  • SurgiTAIX AG (Kon­sor­tialführung)
  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik (med­iTEC) der RWTH Aachen
  • Loc­al­ite GmbH
  • steute Schalt­ger­äte GmbH & Co. KG
  • Beger Design
  • Klinik für Neurochirur­gie, UK Aachen
  • Klinik für Orthopädie, UK Aachen
  • Klinik für Klinik für Hals‑, Nasen‑, Ohren­heilkunde und Plas­tische Kopf- und Halschirur­gie, UK Aachen

Arbeit­spakete

  1. OP-Vernet­zung
  2. Mensch-Maschine-Interak­tion
  3. Strategi­en und Meth­oden zur Unter­stützung des Kon­form­itäts­be­w­er­tungs­ver­fahrens für offen vernet­zte Med­izinger­äte
  4. Stand­ard­is­ier­ung
  5. Demo‑, Test‑, Aus­b­ildung­szen­tren für offen vernet­zte Med­izinger­äte
  6. Pro­jekt­man­age­ment

Gefördert von

Selb­st­bal­an­ci­er­ende mechat­ron­is­che Ret­tung­shil­fe (SEBARES)

Jähr­lich wer­den allein in Deutsch­land 10 Mio. Menschen durch Ret­tungs­di­en­ste trans­por­tiert. Bei einem großen Anteil dieser Ein­sätze müssen die Patien­ten über Trep­pen bewegt wer­den, was für die Ret­tung­sas­sist­en­ten oft mit ein­er großen körper­lichen Belas­t­ung und lan­gen Ein­satzzeiten ver­bunden ist. Die bereits vorhanden­en Hil­f­s­mit­tel sind oft auf­grund bau­lich­er Gegeben­heiten, man­gelnder Dynamik oder unzureichenden Kom­pak­theit nur schlecht ein­set­zbar.

Im Pro­jekt SEBARES wird eine neuart­ige mechat­ron­is­che Ret­tung­shil­fe entwick­elt, welche mit einem innov­at­iven Konzept hohe Mobil­ität, Kom­pak­theit und Geschwindigkeit beim Trans­port von Patien­ten durch Trep­pen­häuser ermög­lichen soll. In Kom­bin­a­tion mit einem geeigneten Patien­ten­stuhl und ein­er Auf­nahme in Ret­tungs­fahrzeuge ist dieses Sys­tem uni­versell ein­set­zbar und reduziert den körper­lichen Aufwand beim Patien­ten­trans­port erheb­lich. Es trägt so maßgeb­lich zur Gleich­s­tel­lung körper­lich ben­achteiligter Mit­arbeit­er im Ret­tungs- und Kranken­trans­portwesen bei und ermög­licht den schnel­len und ein­fachen Trans­port auch bei schwer zugäng­lichen bau­lichen Gegeben­heiten.

Dieses Vorhaben wurde aus Mit­teln des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Forschung­sarbeit wird aus Mit­teln des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung fin­an­zi­ell unter­stützt.

Das Kon­sor­ti­um

  • SurgiTAIX AG (Kon­sor­tialführung)
  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik (med­iTEC) der RWTH Aachen
  • Stollen­werk & Cie. GmbH
  • Ret­tungs­di­enst Kre­is Düren (RDKD) (Assoziiert­er Part­ner)

Arbeit­spakete

  1. Anfor­der­ung­san­a­lyse und Lasten­heft
  2. Pflichten­heft und Mach­barkeit­san­a­lyse
  3. Regel­ung­sent­wurf
  4. K+E Ret­tungss­tuhl
  5. Entwicklung eines geeigneten Antriebs
  6. Entwicklung der Sekun­därk­inematik
  7. Kon­struk­tion des Trage­appar­ats
  8. Pro­jek­t/-und Qual­itäts­man­age­ment

Gefördert von

OntoMedRisk

Med­iz­in­isches Per­son­al arbeitet oft unter großer phys­is­cher und psych­is­cher Belas­t­ung. Dabei trifft es wichtige Entscheidun­gen, bei den­en Fehler nie gän­z­lich aus­geschlossen wer­den können. Beson­ders krit­ische Situ­ation­en entstehen bei der fachüber­gre­ifenden Zusammen­arbeit und wenn kom­plexe Med­iz­in­tech­nik für Oper­a­tion­en sow­ie für der­en Vorbereit­ung und Nachsorge, dem so genan­nten peri­op­er­at­iven Umfeld, einge­set­zt wird. Daneben können das Über­se­hen krit­ischer Labor­werte oder eine unvoll­ständige Anamnese eine falsche Behand­lung zur Folge haben.

In „OntoMedRisk“ soll deshalb ein Soft­warew­erkzeug entwick­elt wer­den, um prozessüber­gre­ifend Risiken erkennen und Fehler im peri­op­er­at­iven Umfeld ver­meiden zu können. Der Mehr­wert des angestrebten Ergeb­n­isses liegt vor allem in der über­gre­ifenden Beo­bach­tung, Erfas­sung und Rück­mel­dung rel­ev­anter Inform­a­tion­en. Anstatt nur auf Risiken inner­halb eines ein­zelnen Behand­lungss­ch­ritts ein­zuge­hen, soll der Patient von der Auf­nahme bis hin zur Entlas­sung aus dem Kranken­haus beg­leitet wer­den. Auf diesem Wege sol­len vor allem peri­op­er­at­ive Daten erfasst und Entscheidun­gen an krit­ischen Punk­ten mit­tels zu entwick­elnder Regel­systeme unter­stützt wer­den.

Die Soft­warelösung soll dynamisch eine Risiko­ana­lyse auf Grundlage der ver­füg­bar­en Daten­quel­len durch­führen. Die Daten­quel­len können z. B. die elektron­is­che Patien­tenakte, das Kranken­haus­in­form­a­tionssys­tem (KIS) oder Check­listen, aber auch reale Situ­ation­en im Prozess oder Prozessele­mente sein. Daran anknüp­fend sol­len für die beteiligten Fach­kräfte Hin­weise zur Fehlerver­meidung gen­er­iert wer­den. In diesem Zusam­men­hang ist ein struk­tur­iert­er Ansatz angedacht, der die Bez­iehun­gen der ein­zelnen Zustände und Inform­a­tion­en erfasst und aus­wer­tet. Hier­durch muss nicht jeder Prozess selbst bes­chrieben wer­den, son­dern nur die Fehler, die ver­mieden wer­den sol­len. Weit­er­hin soll inner­halb des Pro­jekts geprüft wer­den, wie sich der Ansatz in einem agen­ten­basier­ten Sys­tem umset­zen lässt. Die ein­zelnen Agen­ten bzw. Mod­ule sol­len hier­bei rel­ev­ante Inform­a­tion­en aus ver­schieden­en Quel­len erfassen, ana­lysier­en und an eine zen­t­rale Stelle senden, an der die Integ­ra­tion der Ein­zel­ergeb­n­isse sow­ie die Risiko­ana­lyse durchge­führt wer­den.

Laufzeit des Pro­jektes: 01.09.2014 bis 30.11.2017

Part­ner im Pro­jekt

Gefördert vom

OPRA

Entwicklung ein­er min­im­al invas­iv pos­i­tioni­erbar­en, mik­rosys­temisch skalier­ten und ein­fach ein­set­zbar­en Sta­bil­is­ier­ungs-Mik­rokon­struk­tion für gehör­verbessernde pass­ive Mitte­lohr-Pro­thesen (TORP und PORP). Die im OPRA-Pro­jekt zu entwick­elnde Ohr­pro­thesen­ankopplung soll unter ander­em mit funk­tion­al ver­schieden­en beschichteten Kon­takt­flächen verse­hen wer­den, die in Teilen auch bioakt­iv wirk­sam sein sol­len, die SurgiTAIX AG entwick­elt die not­wendige chirur­gisch tech­nis­che App­lika­tion­s­tech­no­lo­gie. Außer­dem wer­den im Rah­men des Pro­jektes die Risiko­ana­lyse und das Pro­jekt­man­age­ment für OPRA von der SurgiTAIX AG durchge­führt. Eine Zulas­sung als Med­iz­in­produkt ist nach erfol­greich­er Bearbei­tung des Pro­jektes angestrebt.

 

OR.NET — Sichere dynamis­che Vernet­zung in Oper­a­tionssaal und Klinik

Die steigende Zahl von com­putergestützten Ger­äten und Instru­menten führt aktuell zu dem Bedarf, Systeme und Soft­warelösun­gen in eine ges­am­theit­liche IT-Infrastruk­tur eines Oper­a­tionssaals bzw. ein­er Klinik zu integ­ri­er­en. Die große Viel­falt der Ger­äte und der mit diesen ein­herge­henden Inform­a­tion­en kann im Rah­men dieses Ver­bundes durch eine dynamis­che Vernet­zung und Kon­ver­genz zu neuen und innov­at­iven Funk­tion­en integ­riert wer­den. Dabei wer­den auch innov­at­ive Ansatzpunkte für zukün­ftige Entwicklun­gen aufgezeigt. Basi­er­end auf in Vor­gänger­pro­jek­ten entwick­el­ten Ansätzen zur mod­u­lar­en und dynamis­chen Vernet­zung von Med­iz­in­produk­ten im OP und basi­er­end auf dem Paradigma ein­er ser­vi­ce­ori­entier­ten Architek­tur (SOA), ist das Ziel des Pro­jektes, die Entwicklung von zer­ti­fiz­ierbar­en, dynamis­chen, her­steller­un­ab­hängigen Vernet­zungs­mög­lich­keiten bestehender und zukün­fti­ger Ger­äte sow­ie Soft­warelösun­gen im med­iz­in­is­chen Umfeld. Hierzu wer­den die bestehenden Ansätze im Hin­blick auf Plug&Play-Vernetzung unter Ber­ück­sich­ti­gung der Aspekte der Zulas­sungs­fähigkeit und des Risiko­man­age­ments weit­er­entwick­elt und pro­jekt­beg­leitend in kom­merzi­elle Med­iz­in­produkte der KMU-Pro­jek­t­part­ner exem­plar­isch und tech­nisch umge­set­zt.

Das Ziel des Pro­jektes ist es, im vor­wettbe­w­erb­lichen Bereich der med­iz­in­tech­nis­chen Forschung und Entwicklung, grundle­gende Konzepte für die sichere dynamis­che Vernet­zung von Kom­pon­en­ten in OP-Saal und Klinik zu erarbeiten, zu eval­u­ier­en und in Normier­ung­sakt­iv­itäten zu über­führen. Spez­i­ell die auto­mat­ische dynamis­che Vernet­zung com­putergesteuert­er Med­izinger­äte im OP unterein­ander und die Interak­tion dieser Ger­äte mit med­iz­in­isch zugelassen­er Soft­ware ist eine beson­dere Heraus­for­der­ung an die Inform­a­tions- und Kom­munika­tion­s­tech­no­lo­gi­en (IKT) im med­iz­in­is­chen App­lika­tion­sum­feld. Eine Erprobung derarti­ger Konzepte durch die beteiligten Her­steller und Betreiber sow­ie durch die Stand­ard­is­ier­ung wird ein­en Schub für neuart­ige Meth­oden und Ein­satzge­bi­ete von Inform­a­tions- und Kom­munika­tion­s­tech­no­lo­gi­en im Oper­a­tionssaal der Zukun­ft geben.

 

Im Pro­jekt OR.NET arbeiten Anbi­eter integ­riert­er Oper­a­tionssäle mit Her­stellern von Med­iz­in­produk­ten wie Med­izinger­äte und Med­iz­in­tech­nik-Kom­pon­en­ten sow­ie (IT-)Dienstleister und Soft­ware­her­steller zusam­men. Unter­stützt wer­den sie von zahlreichen Forschungsin­sti­tuten, sow­ie Klinik­en. Von den klin­is­chen Part­nern wer­den sowohl Fach­k­linik­en als auch Klinik-IT-Abteilun­gen und Ger­äte­b­etreiber in das Pro­jekt einge­bunden wer­den. Um die Pro­jek­tergeb­n­isse deutsch­land­weit und darüber hinaus bekan­nt zu machen, wird sich das Pro­jekt OR.NET akt­iv in die Stand­ard­is­ier­ung und Normier­ung ein­brin­g­en und hier­bei von den ents­prechenden Gremi­en und reg­uli­er­enden Stel­len unter­stützt. Aus dem Pro­jekt ist der Ver­ein OR.NET e.V. (http://www.ornet.org/) her­vorgegan­gen, der die Pro­jekt­ziele auch nach Pro­jek­tende weit­er ver­fol­gt.

Im Pro­jekt beteiligten sich über 50 Part­ner. Dar­unter 2 Anbi­eter integ­riert­er Oper­a­tionssäle, 7 Her­steller von Med­izinger­äten und Med­iz­in­tech­nik-Kom­pon­en­ten, 8 IT Dienstleister, 16 Forschungsin­sti­tute, 10 Fach­k­linik­en, 3 Klink-IT-Abteilun­gen und Betreiber und 4 Inti­tu­tion­en für Stand­ard­is­ier­ung, Nor­mung und Zulas­sung.

Das Pro­jekt OR.NET wurde gefördert durch:

smar­tOR — Innov­at­ive Kom­munika­tions- und Net­zwerkar­chitek­turen für den mod­u­lar adap­ti­erbar­en integ­rier­ten OP-Saal der Zukun­ft

smar­tOR ist ein Ver­bund­vorhaben im Rah­men des BMWi Förder­pro­gramms „auto­nomik“. Im Mit­telpunkt der Forschungs- und Entwicklung­sarbeit steht die Entwicklung ein­er innov­at­iven Kom­munika­tions- und Net­zwerkar­chitek­tur für den mod­u­lar­en adap­ti­erbar­en integ­rier­ten OP-Saal der Zukun­ft. Insges­amt 14 Partnere­in­rich­tun­gen erarbeiten die innov­at­iven Aspekte und Mod­ule des smar­tOR-Sys­tems.  Bis Anfang 2013 soll eine Demon­strat­or­platt­form zur Eval­u­ier­ung und Demon­stra­tion der Tech­no­lo­gi­en ver­füg­bar sein.

Ziel des Pro­jektes ist die Entwicklung innov­at­iver Konzepte für eine mod­u­lare, flex­ible Integ­ra­tion von Oper­a­tionssyste­men auf Basis von Inter­net-Tech­no­lo­gi­en. Dies bet­rifft ins­beson­dere die mod­u­lare Vernet­zung von Bildge­bung, com­putergestützter Nav­ig­a­tion, mechat­ron­is­chen Instru­menten und Mon­it­or­ing. Im Pro­jekt soll die tech­nis­che Umset­zbarkeit von vernet­zen Med­iz­in­syste­men mit Her­steller über­gre­ifenden offen­en Stand­ards unter Gewähr­leis­tung eines effekt­iven Risiko­man­age­ments sow­ie ein­er eff­iz­ien­ten Mensch-Maschine-Interak­tion gezeigt wer­den. Hierzu sind existi­er­ende Stand­ards tech­nisch weit­er zu entwick­eln und an innov­at­ive Tech­no­lo­gi­en zu adap­tier­en. Durch die Ana­lyse und Mod­el­lier­ung von spezi­fis­chen klin­is­chen Arbeits­abläufen (Work­flows) in unter­schied­lichen chirur­gis­chen Dis­zip­lin­en, wird eine dynamis­che Adap­tion des Sys­tems an sich ändernde Umge­bungs­bedin­gun­gen und Anfor­der­ung­s­pro­file mög­lich. In ein­er Demon­stra­tion­sumge­bung sol­len die erwäh­nten Aspekte exem­plar­isch umge­set­zt, eval­u­iert und veri­f­iz­iert wer­den. Die Entwicklung geeigneter Konzepte und Lösun­gen zur Erhöhung der Ben­utzer­fre­und­lich­keit und ‑akzeptanz sind weit­ere Arbeitsschwer­punkte. Essen­ti­eller Aspekt innov­at­iver Gestal­tung­skonzepte für den OP der Zukun­ft ist die Entwicklung praxistaug­lich­er Beiträge zur inter­na­tionalen Stand­ard­is­ier­ung im Bereich des Risiko­man­age­ments von IT-Net­zwerken in der Med­iz­in. Forschungsin­sti­tute, Klinik­en und indus­tri­elle Part­ner wer­den die smar­tOR-Demon­stra­tion­sumge­bung als exper­i­mentelle Entwicklung­s­platt­form, zur Val­idier­ung der entwick­el­ten Konzepte, für Aus­b­ildung und Train­ing sow­ie für eine erfol­greiche zukün­ftige Ver­mark­tung nutzen.

Das smar­tOR-Kon­sor­ti­um set­zt sich Forschung­sein­rich­tun­gen, Indus­trieun­terneh­men und Ver­bänden zusam­men:

Als  Forschung­sein­rich­tun­gen kooper­i­er­en

mit den Indus­triepart­nern

und dem VDE/DGBMT

Des weit­er­en unter­stützen Klinik­en der Regel- und Max­im­al­ver­sor­gung das Pro­jekt als assoziierte Pro­jek­t­part­ner.

Das Pro­jekt smar­tOR wird gefördert durch:

Rap­idGEN — Per­son­al­ized Mod­el­ing and Rap­id Man­u­fac­tur­ing of Indi­vidu­al Knee Implants

Bish­er sind Indi­vidu­alimplantate auf­grund der zusätz­lich not­wendi­gen CT-Bildge­bung und der aufwendi­gen kon­ven­tion­el­len Fer­ti­gung relat­iv teuer.  Neben der Prob­lem­atik der Strah­len­be­las­t­ung ist eine patien­ten­in­di­vidu­elle bio­mech­an­is­che Mod­el­lier­ung und eine gen­er­at­ive Fer­ti­gung bish­er für die klin­is­che Routine zu aufwendig, wodurch das Poten­tial ein­er per­son­al­is­ier­ten Implantatausle­gung und Fer­ti­gung nur unzureichend gen­utzt wer­den kann.

Das Pro­jekt Rap­idGEN hat sich zum Ziel geset­zt, mit­tels patien­ten­spezi­fisch zugeschnitten­er Endo­pro­thesen­ver­sor­gung im Bereich des Kniegel­enks ein­en höher­en Bene­fit für die Patien­ten selbst sow­ie unter sozio-öko­nomis­chen Gesicht­spunk­ten eine Kos­ten­ent­las­tung des Gesund­heitssys­tems durch ein­en verbesser­ten thera­peut­ischen Out­come zu erzielen.

Durch die Zusam­men­führung und Kom­bin­a­tion von innov­at­iven Tech­nik­en und die Imple­men­tier­ung in ein­en Ges­amt­work­flow soll mög­lichst schnell der Trans­fer in die klin­is­che Umge­bung gewähr­leistet wer­den. Die Vorteile lie­gen auf der Hand: Durch die Anwendung ein­er opti­mier­ten 3D Bildge­bung und bild­basier­ten mod­el­lunter­stützten Planung von per­son­al­is­ier­ten Implantaten kön­nte nicht nur die Prob­lem­atik der Strah­len­be­las­t­ung umgan­gen, son­dern auch die indi­vidu­elle Weichgewebesitu­ation bess­er ber­ück­sichtigt und dam­it das volle Poten­tial von indi­vidu­ellgestal­teten Knie­im­plantaten erschlossen wer­den. Durch eine eff­iz­iente Fer­ti­gung und Qual­ität­sicher­ung sow­ie eine Zeit ‑und Kos­tenef­f­iz­iente chirur­gis­che Imple­men­tier­ung und verbessertes thera­peut­isches Ergeb­nis können Kos­ten maßgeb­lich reduziert wer­den.

Pro­jek­t­part­ner

  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik, Helm­holtz-Insti­tut für Bio­med­iz­in­is­che Tech­nik, RWTH Aachen (Pro­jek­tkoordin­at­or)
  • Lehr­stuhl für Laser­tech­nik, RWTH Aachen
  • Insti­tut für Wer­rk­stof­fan­wendun­gen im Maschinen­bau, RWTH Aachen
  • Klinik für Orthopädie und Unfallchirur­gie — Schwer­punkt Orthopädie, RWTH Aachen
  • Klinik für Dia­gnostische und Inter­ven­tion­elle Radi­olo­gie, RWTH Aachen
  • Real­izer GmbH, Borchen
  • SurgiTAIX AG, Herzo­gen­rath
  • Con­forMIS Inc., Bur­l­ing­ton, USA (assoziiert­er Part­ner)

Pro­jekt­laufzeit Juli 2012 — Juni 2014

Das Pro­jekt Rap­idGen wird vom Land Nordrhein-West­falen und von der Europäis­chen Uni­on im Rah­men des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

neph­ro­Pro­tect — Das Organtrans­portsys­tem

Die Nier­enschädi­gung gehört zu ein­er der häufig­sten Kom­p­lika­tion­en in der Tumor‑, Gefäß- und Trans­plant­a­tion­schirur­gie wodurch Patien­ten zusätz­lich zu ihr­er eigent­lichen Grunder­krankung bee­in­trächtigt wer­den. Ursäch­lich hier­für ist eine fehlende oder Mind­er­per­fu­sion der Nier­en. Die Behand­lung derarti­ger Schäden führt zu erheb­lichen zusätz­lichen Kos­ten im Gesund­heitssys­tem. Mit einem Organ­per­fu­sionssys­tem kann eine adäquate intra- oder extrakor­por­ale Organ­per­fu­sion aufrecht erhal­ten wer­den. Ein mod­u­larer Auf­bau des Sys­tems ermög­licht ein breites Ein­satz­spek­trum auf dem Gebiet der Chirur­gie bei gleichzeit­i­ger kos­tenef­f­iz­ienter Nutzung durch den Anwender.

Das Pro­jekt ist ein Gemeinsch­aft­sun­terneh­men von vier KMU und drei Forschung­sein­rich­tun­gen aus drei Bundesländern. Diese Part­ner wer­den im Rah­men des bean­tragten ZIM-Ver­bund­pro­jektes ihre jew­ei­li­gen Kernkom­pet­en­zen in einem „Kom­pet­en­zteam Organ­per­fu­sion“ zusam­men­führen, um ein derartiges Per­fu­sionssys­tem für Nier­en zu entwick­eln. Alle Pro­jek­t­part­ner erschließen sich neue Forschungs- und Tech­no­lo­giefeld­er sow­ie poten­ti­ell neue Absatzmärkte.

Das Pro­jekt neph­ro­Pro­tect wird gefördert durch:

INKA — Med.in.NRW — Integ­rierte Kop­fchirur­gis­che Arbeitssta­tion

Ziel des Pro­jektes ist die Entwicklung, Real­is­ier­ung und Eval­u­ier­ung ein­er INteg­rier­ten Kop­fchirur­gis­chen Arbeitssta­tion (INKAmit mod­u­lar aufein­ander abges­tim­mten Kom­pon­en­ten der Bildge­bung und ‑integ­ra­tion, mit hybrider Pos­i­tions­sen­sorik und Nav­ig­a­tion sow­ie mit mechat­roni- schen Halte- und Assistenz- syste­men und stand­ard­is­ier­ten Schnitt­s­tel­len zwis­chen tech­nis­chen Mod­u­len sow­ie zur Mensch-Maschine-Kom­munika­tion. App­lika­tion­en im Bereich Neurochirur­gie und Hals-Nasen-Ohren-Chirur­gie stehen im Fok­us der Entwicklung. Neben innov­at­iven Ein­zelkom­pon­en­ten wie u.a. einem planungs­gesteuer­ten auto­mat­ischen Halte- und Assisten­z­sys­tem, ein­er miniro­bot­ischen Endef­fek­t­or­steuer­ung für Endoskop­ma­nip­u­la­tion und Fräsarbeiten sow­ie hybriden Lokalisa­tions- und Nav­ig­a­tionsmod­u­len, wer­den neuart­ige Lösun­gen für die Prob­lem­atik des Datenaus­tauschs und des Risiko­man­age­ments integ­riert­er mod­u­larer Chirur­giesysteme in einem mod­u­lar­en innov­at­iven Ges­amt-Produk­tkonzept der beteiligten KMUs umge­set­zt.

Pro­jekt­laufzeit: März 2010-Dezem­ber 2012

Pro­jek­t­part­ner

  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik, Helm­holtz-Insti­tut für Bio­med­iz­in­is­che Tech­nik, RWTH Aachen (med­iTEC)
  • LOCALITE GmbH, Sankt Augustin
  • SurgiTAIX AG, Aachen

Das Pro­jekt INKA wird vom Land Nordrhein-West­falen und von der Europäis­chen Uni­on im Rah­men des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

SensoPaL — Med.in.NRW — Sen­sor­in­teg­rierte Patien­ten­liege

Die zeitef­f­iz­iente und intu­it­ive Hand­h­abung ist für die fehler­freie und robuste Erfas­sung von Vital­para­met­ern und die pos­i­tions­genaue Nav­ig­a­tion von Instru­menten im Rah­men von Dia­gnose und Ther­apie des indi­vidu­el­len Patien­ten von essen­ti­eller Bedeu­tung. Im Pro­jekt wird ein innov­at­ives sen­sor­in­teg­riertes Patien­ten­la­ger­ungssys­tem(SensoPaL) entwick­elt, das eine kon­takt­freie Auf­nahme der elektrischen Herza­kt­iv­ität sow­ie eine störung­skom­pen­sierte mag­net­ische Lagever­fol­gung (Track­ing) von Instru­menten und Kath­et­ern in der not­fall­med­iz­in­is­chen, anäs­thesi­olo­gisch-intens­ivmed­iz­in­is­chen oder oper­at­iven Ver­sor­gung ermög­licht. Die Mess­werter­fas­sung begin­nt verzöger­ungs­frei sobald der Patient auf der Lager­ungs­fläche liegt. Eine Ent­fernung von Bekleidung oder das Anbrin­g­en von Messelektroden wird ver­mieden. Das Sys­tem wird kom­pat­i­bel zu unter­schied­lichen Patien­ten­la­ger­ungs- und Trans­portsyste­men aufge­baut und auftre­tende Stör­feld­er wer­den auto­mat­isch kom­pen­siert.

Das Pro­jekt SensoPaL wurde vom NRW-Wirtschafts­min­is­teri­um als Pro­jekt des Mon­ats März 2010 aus­gewählt (Link)!

Ein Video­beitrag zum Pro­jekt ist beim NRW-Wirtschafts­min­is­teri­um zu sehen: Link (ca.70 MB, der Beitrag zu SensoPaL begin­nt bei ca. 3′18″).

Pro­jek­t­part­ner

  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­tech­nik, Helm­holtz-Insti­tut für Bio­med­iz­in­is­che Tech­nik, RWTH Aachen (med­iTEC)
  • Lehr­stuhl für Med­iz­in­is­che Inform­a­tion­s­tech­nik, Helm­holtz-Insti­tut für Bio­med­iz­in­is­che Tech­nik, RWTH Aachen (med­IT)
  • SurgiTAIX AG, Aachen

Das Pro­jekt SensoPaL wird vom Land Nordrhein-West­falen und von der Europäis­chen Uni­on im Rah­men des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

HyTh­er — Bildgesteuerte inter­ven­tion­elle Hybrid­ther­apie

Min­im­al-invas­ive bildge­führte Ein­griffe erlan­gen im Bereich der Radi­olo­gie und Kar­di­olo­gie kontinu­ier­lichen Zus­pruch. Die Mög­lich­keiten der endovaskulären Ther­apie erlauben Inter­ven­tion­en, die mit Hil­fe offen­er Chirur­gie oft nicht mög­lich wären. Meist ver­hindert der schlechte Allge­mein­zus­tand der älter­en Patien­ten diese Ein­griffe.

Kom­plexe Oper­a­tion­en wie die Implant­a­tion ein­er Aorten­pro­these oder die Errich­tung eines Leber­venenshunts zur Pfort­ader stel­len hohe Anfor­der­ungen an die Nav­ig­a­tion der Gefäßkath­et­er, die mit tra­di­tion­eller Rönt­gendurch­leuch­tung nicht mehr zufrieden­stel­lend erfüllt wer­den können.

In Koop­er­a­tion mit klin­is­chen und Indus­triepart­nern wird dah­er im Rah­men dieses Pro­jektes ein Nav­ig­a­tionssys­tem auf Basis ein­er elektro­mag­net­ischen Pos­i­tions­sen­sorik entwick­elt. “Intel­li­gente” sensor-integ­rierte Kath­et­er können dabei in dreidi­men­sionalen Datensätzen navi­giert wer­den.

Bei den genan­nten App­lika­tion­en wird dabei der Kath­et­erp­fad vor der Inter­ven­tion in CT Datensätzen vorge­plant und Zielpunkte definiert. Dam­it wird die kor­rekte Hand­h­abung des Kath­et­ers während des Ein­griffs für den Arzt wesent­lich erleichtert.

In ersten Ver­suchen an Gefäßphanto­men kon­nte das Konzept bereits erfol­greich getestet wer­den. In-vivo Ver­such­s­reihen im Haussch­wein erfol­gen in Kürze.

 

Das Pro­jekt HyTh­er wird vom Land Nordrhein-West­falen und von der Europäis­chen Uni­on im Rah­men des Europäis­chen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

IDA — Intraor­ale Daten­ab­nahme mit­tels Ultras­chall-Mik­roscan­ner

Mit Ultras­chall auf den Zahn gefühlt

Das Pro­jekt IDA bet­rifft die Entwicklung eines mini­atur­is­ier­ten, intraor­alen Ultras­chall­mik­roscan­ners zur präzis­en, patien­tenschon­enden und kos­tenef­f­iz­ien­ten Geo­met­riev­er­mes­sung prä­par­iert­er Zähnen als Basis zur CAD/CAM-Her­stel­lung von Kron­en- und Brück­enger­üsten.

Das vom Bundesmin­is­teri­um für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Pro­jekt ist ein­er der Gewin­ner des Innov­a­tion­swettbe­w­erbs zur För­der­ung der Med­iz­in­tech­nik 2008, Modul Trans­fer und in Koop­er­a­tion mit Part­nern aus Indus­trie und Zahn­med­iz­in durchge­führt.

Kon­ven­tion­ell erfol­gt die Abfor­mung im Mun­draum mit­tels ein­er Abdruck­masse, anhand der­er in einem nachfol­genden Arbeitss­ch­ritt ein Gipsmod­ell erstellt wird. Die Tech­nik birgt fol­gende Prob­leme und Fehler­quel­len:

  • Blut und Speichel bee­in­flussen Abfor­mung
  • man­gelndes Rück­stel­lungs­ver­mö­gen / Elas­t­iz­ität der Abdruck­masse
  • Gipss­chrump­fung
  • man­gelnde Ober­flächen­härte Gips
  • Freile­gen sub­gin­gi­valer Prä­par­a­tionsgren­zen erforder­lich (Ein­brin­g­en von Retrak­tionsfäden, ggfs. Gin­givek­tomie)
  • Schädi­gung des Par­o­don­ti­ums insb. bei wieder­hol­ter Ein­be­stel­lung
  • Zeitaufwand

Licht­optische extra- und intraor­ale Systeme zur Daten­ab­nahme können diese Prob­leme nur teil­weise lösen. Stör­größen (Blut, Speichel, Par­o­don­ti­um) bee­in­flussen weit­er­hin die Abfor­mung. Zudem ist die Auftra­gung eines mat­ti­er­enden Puders erforder­lich, welches die optischen Eigenschaften der Zahnober­fläche an das Scan­ver­fahren anpasst.

Ultras­chall kann Par­o­don­ti­um, Speichel und Blut durch­drin­gen. Zudem läßt sich ein ultras­chall­basiertes Abform­ver­fahren in den CAD/CAM Fer­ti­gung­s­prozess integ­ri­er­en. Ein ultras­chall­basiertes Ver­fahren ist dah­er eine nicht-invas­ive Meth­ode der intraor­alen digitalen Abfor­mung ohne schädi­gende Wirkung auf das Par­o­don­ti­um, welches eine ration­elle und kos­tengün­stige Her­stel­lung von fest­sitzen­dem und Ästhet­isch anmuten­dem Zahner­satz ermög­lichen soll.

Das Ver­fahren wurde inter­na­tion­al unter  WO/2007/137826 pat­en­tiert.

 

Das Pro­jekt IDA wird gefördert durch:

OrthoMIT — Min­im­al Invas­ive Orthopädis­che Ther­apie”

In einem der bundes­weit größten Vorhaben der orthopädis­chen Forschung stehen oper­at­ive Strategi­en von mor­gen für das Knie, die Hüfte und die Wir­belsäule im Mit­telpunkt. Fast 30 Part­ner aus Klinik, Forschung und Indus­trie arbeiten gemein­sam an diesem Groß­pro­jekt. Das Bundes­forschungs­min­is­teri­um BMBF stellt bis 2010 ca. 12,9 Mil­lion­en Euro zur Ver­fü­gung.

Innov­a­tion­swettbe­w­erb 2007 — Sicher­er Zugang zum Gehirn”

Der oper­at­ive Zugang in das Schädelin­nere soll sicher­er wer­den. Ein neues sensorgesteuertes Sys­tem kön­nte den Schädelknochen präziser und schon­ender öffn­en als bish­erige Tech­nik­en. Dam­it lassen sich Kom­p­lika­tion­en bei der Ther­apie von Hirntu­moren- und ‑schwel­lungen reduzier­en. Das Pro­jekt ist ein­er der Gewin­ner des Innov­a­tion­swettbe­w­erbs “Med­iz­in­tech­nik 2007”.

INNORISK — Innov­at­ive Riskana­lys­is”


Die heut­i­gen Meth­oden des Risiko­man­age­ments (z.B. FMEA) sind in ihr­em Umfang und ihr­er Tiefe nicht aus­reichend, um Restrisiken so dif­fer­en­ziert zu erkennen, wie dies ins­beson­dere bei risiko­sensit­iven Produk­ten not­wendig ist. Hier set­zt das AiF/FQS Forschung­s­pro­jekt INNORISK an, das neue Wege in diesem Bereich aufzei­gen soll und an dem sich interessierte Unterneh­men ins­beson­dere aus dem Bereich risiko­sensit­iver Produk­tentwicklung beteili­gen können.